BDSM Kontakte finden

Sadomaso Frauen kennenlernen und dominiert werden

Spätestens seit dem Erfolg von Fifty Shades als Buch und Film ist BDSM ein bekannter Begriff geworden. Viele Leute haben erst jetzt erkannt, dass ihre geheimen Wünsche gar nicht so außergewöhnlich und selten sind, wie sie immer dachten. Sicher hast auch Du den willkommenen Anlass genutzt, um Dich nach einer Partnerin umzuschauen, die Deine Fantasien teilt oder noch besser, perfekt ergänzt. Natürlich kannst Du bei der Suche nicht ganz so offen agieren, wie es im Blümchensexbereich möglich ist. Aber die große Menge an Menschen, die beim Sex spielen wollen und sich dabei auch außergewöhnliche Praktiken wünschen, führte dazu, dass viele Kontaktportale spezielle Rubriken eingeführt haben.

Woran erkennst Du, dass BDSM Dein Ding ist?

Unterwürfig, bestimmend, schmerzreich, ausgeliefert, gestriemt, gefesselt, Handschellen, Fußfesseln, Spreizstangen, Andreaskreuz und beißende Klammern; die Auswahl an Fetischen und Spielarten ist so unterschiedlich wie die Menschen. Damit Du eine Orientierung bekommst, ob Dich BDSM antörnt, kannst Du Dir folgende 25 Fragen stellen, beantworten und weiterspinnen:

1. Du hast auf schnippische Kommentare schon öfter mit „Beiß mich“ reagiert

2. Du langweilst Dich bei Blümchensex und hast ganz andere Sachen im Kopf

3. Du hast ein-/zweimal Deinen Lover überzeugt, Deine Hände zu fesseln und warst enttäuscht, wenn er es nicht wieder gemacht hat

4. Du horchst auf, wenn irgendjemand über Fifty Shades redet und hoffst, jemanden gefunden zu haben, mit dem auch Du drüber reden kannst

5. Dein Sex war schon immer rau und an den Haaren ziehen und Nippel kneifen gehörte für Dich schon immer zum Standardprogramm

6. Du hast stundenlang Artikel gelesen und bei jedem BDSM-Fragebogen mitgemacht, um rauszufinden, ob Du ein Top oder ein Bottom bist

7. Du willst absichtlich frech sein und dafür erwartest Du, Deine gerechte Strafe zu erhalten

8. Du hast schon oft mit verbundenen Augen gefickt und schätzt die höhere Sensibilität Deiner anderen Sinne

9. Du liebst es, beim Ficken oben zu sein und den Ton anzugeben

10. Oder Du ziehst immer die Missionars- und Hündchenstellung vor, die aus Dir ein Fickstück macht

11. Kratzer – ja bitte und viele. Sie zeigen Dir, dass Dein letzter Sex gut war

12. Du hast was Abgedrehtes und richtig Versautes in einem Porno gesehen und denkst immer wieder daran

13. Du versuchst immer wieder, Deinem Sexpartner versteckt die bestimmende Rolle in Deinem Bett über Dich zu geben

14. Du machst Deinem Sexpartner eine deutliche Ansage, was Du im Bett von ihm erwartest

15. Rihannas Song „S&M“ wird Deine persönliche Hymne

16. Du hattest jemand in Deinem Schlafzimmer, der ein kleines Spanking veranstalten wollte und Du bist nicht ausgeflippt, sondern haste ein geeignetes Schlaginstrument gesucht

17. Du lässt überall Fifty Shades rumliegen und hoffst, Dein Partner beißt an und dann bald Dich

18. Du lässt Dich von Deinem Sexpartner in den Hals beißen und willst das immer wieder

19. Du hast mit Deinem Partner Spezialwörter vereinbart, die nur Ihr beide versteht. Aus diesen Wörtern werden Eure Safewords, wenn Ihr dann zur Sache geht.

20. Du versuchst immer wieder, Deinen Sexpartner zu überraschen und meinst damit nicht nur Deine Unterwäsche

21. Du liebst immer wieder die Überraschung, wenn Du sie mal wieder Deinem Partner ins Gesicht gezaubert hast

22. Nach dem Aufwachen liebst Du, die Spuren von Liebesbissen auf Deiner Haut zu entdecken. Schrammen und Blutergüsse dürfen es auch sein

23. Du versuchst immer noch, Deinen Partner zu überzeugen, sich von Dir schlagen zu lassen

24. Deine Freunde sagen, Deine sexuellen Vorlieben und Wünsche sind ihnen viel zu abgedreht

25. Du gehst mit Deinem Partner ins Kino und Ihr seht Fifty Shades. Danach könnt ihr es nicht erwarten, nach Hause zu kommen, um schnellstens die Dinge auszuprobieren, die Ihr gesehen habt

Dom, Sub oder Switcher

Die Rollen und Grenzen im BDSM kennen fast keine Tabus. Wenn Du in den Lebensstil eintauchst und auf Partnersuche bist, triffst Du auf Spielarten, die Du bis jetzt noch nicht einmal kanntest. Wenn Du mal genauer schaust, welche Gedanken Dich antörnen, kommst Du schnell drauf, ob Du eher bestimmen willst oder lieber folgst. Vielleicht magst Du auch Wechselspiele und tauschst die Seiten. Um an Deinen idealen BDSM-Partner zu kommen, beschreibe möglichst detailliert, was Du willst und was nicht.

Hundertprozentige Übereinstimmung gibt es nicht, aber einige wichtige Grundlagen sollten schon gegeben sein. Doms brauchen Subs und Subs brauchen Doms. Switchen sollten beide lieben. Die erträumten und gewünschten Praktiken sollten grob übereinstimmen.

Eine Frau oder ein Mann, die körperlichen Schmerz lustvoll und erregend in ihr Sexspiel einbauen möchte, braucht einen züchtigenden Partner oder einen Hiebe empfangenden Mitspieler. Verbale Erniedrigung, obszöne und vulgäre Sprache ist für manche der Turbo im Bett, für andere pures Abtörnen. Versuche herauszufinden, was Dich anturnt, was Du ohne größere Gefühlsregung abkannst und was überhaupt nicht geht. Die neutralen Punkte kannst Du als „Verhandlungsmasse“ beim Suchen und Finden eines BDSM-Partners verwenden. Wenn Dein Gegenüber sich nicht knebeln lassen will, streichst Du den von Dir sowieso nur geduldeten Analverkehr. Schlucken wird gestrichen, wenn das Gesundheitszeugnis fehlt. So näherst Du Dich Deinem Spielpartner und Ihr könnt Euch auf das konzentrieren, was Euch verbindet.

Devot, masochistisch oder sadistisch

Es gibt einige rote Linien, die unter BDSM-Liebhabern gezogen werden müssen. Unterwürfig und devot heißt noch lange nicht, Lust an Schmerz zu empfinden. Schon in einfachen Rollenspielen beginnt BDSM, wenn eine Rolle über die andere verfügen darf. Lehrer zu Schüler, Arzt zu Patient, Polizist zu Ganove, Dienstmädchen zu Dienstherr und viele, viele mehr geben Deinem Sex ungeahnte Freuden und Spielfelder.

Dazu kommen unüberschaubar viele Hilfsmittel und Spielzeuge, die den Reiz weiter steigern. Bei der Suche nach einem BDSM-Kontakt solltest Du versuchen, Deine Vorlieben bekannt zu machen. Fesseln reichen vom Seidentuch um die Handgelenke bis zu schweren Hals- und Fußmanschetten mit oder ohne Spreizstange. Augen können mit einer Augenbinde aus dem Spiel genommen werden, komplette Kopfmasken liefern den Träger wehrlos aus. Wäscheklammern an den steifen Nippeln beißen wesentlich weniger als Schamlippen- oder Schwanzklammern aus Stahl, an denen gezogen wird oder Gewicht angehängt sind.

Leichtes spielerisches Necken und Schlagen mit länglichen Instrumenten kann das gewünschte Gefühl geben, sich dem Partner auszuliefern. Etwas stärkeres Zuschlagen hinterlässt erste Spuren, was nicht jeder mag. Auch wenn die Grenzen fließend sind und nicht jeder weiß, wo das persönliche Limit liegt, sollte für realen körperlichen Schmerz die Experimentierfreude und Lust auf Schmerz vorhanden sein. Rohrstock, Peitsche und Reitgerte sind nur einige wenige der Instrumente, mit denen sadistische Triebe auf masochistischer Haut ausgelebt werden. Gesäß, Rücken und Schenkel können leicht gezeichnet oder stark verstriemt werden. Veranlagung, Wünsche und Vorstellungen sollten bei der Sexpartnersuche grob übereinstimmen. Vergesse aber nicht, dass viele neu in der BDSM-Welt sind und nicht so genau wissen, was in ihnen steckt. So manche scheue Fesselsklavin hat sich im Lauf der Zeit zu einer unersättlichen Züchtigungszicke gewandelt.

BDSM-Kontakte online suchen und finden

Leider nutzen viele Partnerportale, die kostenlose Teilnahme versprechen, das spezielle BDSM-Interesse dafür, den Suchende das Geld mit Fakes aus der Tasche zu ziehen. Wenn Du ernsthaft nach einer Gespielin, einem Gespielen, einer Sklavin oder einem Sklaven suchst, bist Du auf einem seriösen Portal besser aufgehoben. Abgesehen von den echten Profilen, wo Du alle Chancen hast, Dein passendes Gegenstück zu finden, ist hier Deine Identität geschützt. Das ist bei einem so sensiblen Sexthema wie BDSM besonders wichtig. Denn trotz aller Popularität von Fifty Shades ist das Bekennen zu außergewöhnlichen Sexpraktiken gesellschaftlich immer noch in einer Nische. Kein Mensch sollte wissen, ob Du Dich im Bett unterwirfst oder Deinen Partner unterwerfen willst.

Gehe am Besten nach dem Prinzip vor, das alles darf, aber nichts muss. Es wäre töricht, wenn Du zu viele Optionen von vornherein ausschließt. Dann versäumst Du vielleicht genau die Erlebnisse und Partner, die Du eigentlich suchst. Es macht auch nicht immer Sinn, gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Auch wenn Du der bestimmende Partner sein willst, wird Deine Trefferquote höher werden, wenn Du die Träume der Anderen mit Deinen Vorstellungen verbindest. BDSM-Fans sind meist eine ganz besondere Sorte von Menschen, die sowohl sehr tolerant als auch lernwillig und neugierig sind. Schließ Dich ihnen an und lass Dich auf sie ein. Auf diese Weise wirst Du den Partner finden, mit dem Du aus Deinen Träumen gemeinsam eine traumhafte Realität schaffst, ob als Dom oder Sub.